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Die Auswahl des richtigen 3D-Druckers

23. 05. 2022.

Weltweit erfreut sich die 3D-Drucktechnologie an zunehmender Beliebtheit, da sie in vielen Bereichen praktische Gadgets hervorbringt und somit das Leben erleichtert. Doch der 3D-Druck ist nicht nur eine leistungsstarke Technologie mit einer vielversprechenden Zukunft, sondern trägt auch zu Ersparnissen für Unternehmen bei.

Früher wurde der 3D-Druck ausschließlich mit Großkonzernen, Herstellern und Universitäten in Verbindung gebracht; und obwohl manche Leute den 3D-Druck nur als Spielzeug betrachten, hat er tatsächlich einen enormen Nutzen, wenn man genau weiß, wie man ihn einsetzen muss. Da die Technologie sehr vielseitig einsetzbar ist, wird sie derzeit von immer mehr Unternehmen integriert, so dass sie in unserer neuen, fortschrittlichen Welt eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen wird.

Jetzt fragst du dich vermutlich: Wo bekommt man einen hochwertigen 3D-Drucker her? Wie kann ich ihn voll ausnutzen? Was kann ich damit alles machen? Nun, in diesem Artikel findest du eine Kurzanleitung zum Kauf eines 3D-Druckers mit allen notwendigen Informationen. Los geht's.

WAS MÖCHTEST DU IN 3D DRUCKEN?

Haushaltsgegenstände

Es gibt dutzende Haushaltsgegenstände, die man in 3D drucken kann. Egal, ob für den Haushalt, den Außenbereich oder das Büro, es gibt etliche Wandhalterungen, Vasen, Flaschenöffner, Klammern, Duschköpfe, Steckdosenschutzvorrichtungen und vieles mehr, die man drucken kann. Mit einem 3D-Drucker kann man praktisch alles herstellen, was man um sich herum sieht. Außerdem sind die Ergebnisse nicht nur nett anzusehen, sondern auch nützlich. Wenn du also auf der Suche nach einem 3D-Drucker für den Hausgebrauch bist, solltest du einen Blick auf die Drucker von Creality werfen.

Externe Einheiten

Diese Gegenstände sollten den Naturgewalten standhalten können, und auch das ist mit einem 3D-Drucker möglich. Von Blumentöpfen über auffällige Klingelschilder bis hin zu Tür- oder Gartendeko. Hier sollte man jedoch etwas vorsichtig sein und ein sonnenbeständiges ASA-Filament oder ABS verwenden. ASA-Filament ist mit fast jedem Drucker kompatibel, während ABS-Filament mit einem 3D-Drucker verwendet werden muss, der über ein Gehäuse verfügt.

Kunstwerke

Mit einem 3D-Drucker kann wirklich man alles herstellen. Wenn du dich daher für kreative Kunst interessierst, empfehlen wir einen 3D-Drucker, der mit Harz arbeitet. Zwar kann man auch mit einem FDM-3D-Drucker Kunstwerke erstellen, doch für komplexe Modelle sind sehr genaue Spezialdrucker erforderlich. DLP-Harzdrucker eignen sich für genau solche interessanten und detailreichen Kunstwerke und werden auch im zahnmedizinischen Bereich eingesetzt.

Werkzeuge

Wenn du einen 3D-Drucker zum Drucken von Werkzeugen verwenden möchtest, richtet sich das Druckverfahren nach dem Zweck und der Verwendung des Werkzeugs. Für professionelle Zwecke ist der FDM-Drucker möglicherweise nicht leistungsstark genug, aber ABS-Drucke sind mit dem FDM-Drucker sehr zu empfehlen. Viele Unternehmen verwenden auch Kohlefaserfilament oder Nylon, doch für den Druck dieser Materialien benötigt man einen starken Metallextruder, die man bei professionellen Druckern findet.

Professionelle Produkte

Dank der Fortschritte bei 3D-Druckern verwenden immer mehr Branchen 3D-gedruckte Gegenstände, wie z. B. die Automobilindustrie oder die Luft- und Raumfahrtindustrie. Diese Branchen verwenden in der Regel einen professionellen FDM-Drucker wie den Flashforge Creator 3 V2 oder Zortrax.

Elemente für Zahnmedizin, Architektur oder Schmuckherstellung

Diese Branchen verwenden in der Regel einen Harz-DLP-Drucker, da es hier vor allem auf präzise Details ankommt. Ein 3D-Harzdrucker ist sehr genau und preiswert. Er arbeitet mit einem speziellen Harzmaterial, das im Grunde ein UV-härtender Flüssigkunststoff ist. Lichtempfindliches Harz zeichnet sich dadurch aus, dass es mit Hilfe eines Lasers oder Lichts ausgehärtet und so in ein festes Modell oder Produkt geformt werden kann. DLP-3D-Drucker haben eine Konstruktionsplattform, mit der Produkte auf dem Kopf stehend gedruckt werden können, während das Produkt mit UV-Licht aushärtet.

3D-DRUCKMETHODEN

FDM 3D Drucken

Beim FDM-Verfahren erstellt der Drucker Objekte mit einem 3D-Filament. Dieses Filament wird in ein Rohr eingeführt und in einen heißen Extruder gedrückt. Auf der anderen Seite kommt das Material dann Schicht für Schicht heraus und baut so ein 3D-Modell auf. Dies ist eine kostengünstige Druckmethode, die auch billige Materialien umfasst.

SLA 3D Drucken

Bei der SLA-Druckmethode wird Harz anstelle von Filament verwendet. Dies ermöglicht das Drucken von Schichten, die oft nur 50 Mikrometer oder sogar kleiner sind. SLA-Drucker folgen einer sogenannten Fotokoagulation - eine chemische Reaktion, die Schichten bildet. Das SLA-Harz härtet aus, indem Photonen auf einen bestimmten Punkt gerichtet werden. Somit bietet der SLA-Druck im Vergleich zu anderen Verfahren eine außergewöhnliche Genauigkeit.

SLS 3D Drucken

Beim SLS-3D-Druckverfahren wird Pulvermaterial verwendet, das in dünnen Schichten angeordnet wird. Mit einem Laser wird dieses Pulver dann geschmolzen oder an bestimmten Stellen verfestigt. Dies kann jedoch einen „Backvorgang“ erfordern, um die Kunststoffbindung zu entfernen, bis schließlich eine Keramik- oder Metallschicht übrig bleibt. Diese Geräte werden meist in Industrie- oder Automobilfabriken eingesetzt und sind im Vergleich zu anderen Geräten auf dieser Liste teuer und groß.

 

Wenn du gerade erst in Welt des 3D-Drucks einsteigst, ist ein FDM-Drucker die beste Wahl. Die meisten Leute entscheiden sich am Anfang für die FDM-Druckmethode, da sie sehr beliebt und günstig ist. FDM-Drucker sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet, weshalb wir uns auch weiterhin auf diese Methode/Technologie des 3D-Drucks konzentrieren werden.

WELCHE MATERIALIEN BRAUCHT MAN ZUM DRUCKEN?

Wie bereits erwähnt werden wir uns auf die FDM-Technologie konzentrieren. Mit diesem Druckertyp kann man alle gängigen Arten von 3D-Filamenten drucken, die aus Materialien wie ABS, PLA, ASA und PETG bestehen. Darüber hinaus können auch andere einzigartige Materialien verwendet werden, wie z. B. flexible Fäden auf Holzbasis. Aber Achtung: Die Aufbewahrung von Filamenten ist sehr wichtig. Flexible Filamente reagieren z. B. sehr empfindlich auf Feuchtigkeit und können sich an diese binden, was zu schlechten 3D-Druckergebnissen führt. Daher sollte man Filamente immer an einem Ort aufbewahren, an dem keine überschüssige Feuchtigkeit vorhanden ist; wie in einer Plastiktüte oder in einer geschlossenen Plastikbox. Für die besten 3D-Druckergebnisse sollte man das Filament vor der Verwendung mit einem Filamenttrockner trocknen. Die gebräuchlichsten Filamente sind:

PLA filament

PLA ist eine Abkürzung für Polylactide und ist auch als Polymilchsäure bekannt. Dieser Kunststoff ist pflanzlichen Ursprungs und zersetzt sich bei übermäßiger Feuchtigkeit oder bei längerer Sonneneinstrahlung. Dieses Filament eignet sich am besten für Innenraumprojekte, Gadgets und ästhetische Designs... Für den Außenbereich ist es aufgrund der oben genannten Eigenschaften jedoch nicht geeignet. PLA-Filament ist vor allem deshalb so beliebt, weil es sich sehr leicht in 3D drucken lässt.

PETG filament

PETG steht für Polyethylenterephthalatglykol und ist ein lebensmittelechter Kunststoff. Das bedeutet jedoch nicht, dass auch alle 3D-gedruckten Gegenstände lebensmittelecht sind. PETG-Artikel müssen eine gut verarbeitete Schicht aufweisen, bevor sie mit Lebensmitteln in Berührung kommen dürfen. Am besten achtet man bei den Herstellern immer auf ein Zertifikat für den Kontakt mit Lebensmitteln. PETG wird nicht nur für verschiedene Lebensmittelbehälter verwendet, sondern ist auch sehr beliebt für den Druck von Prototypen und Ersatzteilen in der Produktion, da es ein sehr starkes und flexibles Filament ist. Außerdem eignet es sich auch für Projekte im Außenbereich, da es im Vergleich zu PLA-Filamenten höheren Temperaturen standhält, so dass es sich durch die Sonne nicht verformt. PETG wird auf ähnliche Weise wie PLA gedruckt und ist sehr einfach in der Anwendung; man muss nur die Platte erhitzen und die richtige Düsentemperatur einstellen.

ABS filament

Dieser Faden ist einer der härtesten Kunststoffe, die man finden kann. Acrylnitrilbutadienstyrol, oder ABS, ist am besten für den Innenbereich geeignet. Dieses Filament braucht viel Wärme, damit es sich verfestigt und eine gleichmäßige Oberfläche formt. Außerdem sollte ABS nur verwendet werden, wenn der Raum gut belüftet ist. Wenn du also starke und flexible Produkte herstellen möchtest, die sehr hohen Temperaturen standhalten können, ist ABS die richtige Wahl. Es sei jedoch zu beachten, dass dieses Filament in einem geschlossenen Drucker gedruckt wird, da es sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen reagiert. Aus diesem Grund sollte im zu druckenden Raum auch keine Luftzug herrschen. Ebenso wichtig ist die Erwähnung, dass beim Drucken von ABS Dämpfe entstehen, die schädlich sein können, weshalb der Raum nach dem 3D-Druck unbedingt gelüftet werden muss. ABS eignet sich besonders gut für den Druck verschiedener Teile, die zusammengesetzt werden müssen sowie für die Herstellung von Prototypen in der Automobilindustrie oder der Luft- und Raumfahrtindustrie.

AUF WELCHE SOFTWARE SOLLTE MAN BEI 3D-DRUCKERN ACHTEN?

Für 3D-Drucker gibt es hauptsächlich zwei verschiedene Softwares: Die eine ist der Drucker selbst, während die andere der Computer ist, der die Dateien für den 3D-Druck erstellt.

Die Software, die man einfach für den herunterladen kann, heißt Slicer. Dieses Programm hat einen G-Code für die gängigsten 3D-Dateien und ermöglicht somit die Erstellung von Dateien für Druckzwecke. Es gibt auch viele andere 3D-Druck-Programme online, aber in diesem Leitfaden konzentrieren wir uns auf die drei beliebtesten Programme  Cura, Creality Slicer und Slic3r.

Cura: Diese Open-Source 3D-Software wurde von David Brahm entwickelt und wird von Ultimaker vertrieben. Sie ist völlig kostenlos und bei 3D-Designern sehr beliebt.

Slic3r: Slic3r ist eine kostenlose 3D-Anwendung für 3D-Drucker.

Creality Slicer: Die weltbekannte 3D-Druck-Marke Creality hat vor kurzem eine eigene Software entwickelt, den man auch über die mobile Creality Cloud App steuern kann.

Darüber hinaus gibt es auch jede Menge anderer Software, die für 3D-Drucker verwendet wird. Die meisten 3D-Drucker verwenden die Marlin-Firmware, doch für jede Anwendung gibt es unterschiedliche Chips und jeder Drucker hat eine spezielle Firmware. Mehr zu diesem Thema findest du im Internet.

AUF WELCHE EIGENSCHAFTEN SOLLTE MAN ACHTEN?

Sicherheitsmerkmale

Beim Umgang mit elektrischen Geräten kann man nie vorsichtig genug sein. Daher sollte man beim Kauf von einem 3D-Drucker immer darauf achten, dass sie über zusätzliche Sicherheitsfunktionen verfügen. Diese Funktionen sorgen nicht nur für mehr Sicherheit, sondern verbessern auch das Gesamterlebnis. Als Einstieg gibt es verschiedene automatisierte Funktionen wie eine Düsenkühlung oder eine automatische Ausschaltung, wenn der Druckvorgang abgeschlossen ist. Solche Sicherheitsfunktionen sollte man beim Kauf auf jeden Fall berücksichtigen.

Fortführender Druck

Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ein schönes Modell mitten im Druckvorgang abgebrochen wird. Eine Funktion zum Fortsetzen des Druckvorgangs ist sehr wichtig, da sie sicherstellt, dass dein 3D-Druck oder Modell bei unerwarteten Fehlern oder Stromausfällen nicht komplett abbricht. Mit dieser Funktion setzt das Gerät den Druck dort fort, wo es aufgehört hat, anstatt komplett von vorne zu beginnen.

Hochwertige Benutzeroberfläche

Bei Geräten wie einem 3D-Drucker macht eine hochwertige Benutzeroberfläche den Unterschied. Eine Navigation über Tasten kann recht anstrengend und frustrierend sein, doch eine Touch-Oberfläche macht dies wett. Außerdem muss man nicht viel Geld für einen 3D-Drucker mit Touchscreen ausgeben, da selbst kostengünstige Drucker mittlerweile über eine hochwertige Benutzeroberfläche verfügen. Ein Beispiel dafür ist der 3D-Drucker Ender 3 V2.

Heizplatte

Das Heizbett ist für das Endergebnis des 3D-Produkts von zentraler Bedeutung. Der Vorteil eines Heizbettes ist, dass es eine solide Basis bietet und das Produkt fest an einer Stelle befestigt ist. Filament haftet besser auf einer beheizten Oberfläche und verhindert, dass sich die Kanten kräuseln. Von Heizplatten gibt es verschiedene Varianten, wie Magnetplatten, einfaches Glas, Karborund-Glas, abnehmbare PC-Federstahlplatten oder die neueste PEI-Platte. Nach dem Testen all dieser Plattformen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die PEI-Platte die beste Wahl ist, da sie nicht nur perfekt heizt und eine starke Haftung der ersten Schicht bietet, sondern auch ein sehr leichtes Ablösen des 3D-Produkts ermöglicht. Klebeband, Spachtel und andere Werkzeuge werden dadurch komplett überflüssig, um gedruckte Modelle zu entfernen. Wenn dein Drucker daher nicht über eine PEI-Platte verfügt, empfehlen wir die Verwendung von Dimafix oder 3dlac-Spray, das eine ähnliche Wirkung wie eine PEI-Platte hat.

Achsenflexibilität

Dies ist eine weitere wichtige Funktion, die viel Zeit spart. Bei der Erstellung von 3D-Objekten muss die Spannung oft angezogen oder gelockert werden, um die richtige Einstellung zu finden. Das kann ziemlich schwierig und zeitaufwändig sein, sodass man beim Kauf eines 3D-Druckers darauf achten sollte, dass die Riemenspannung leicht zugänglich ist.

Druckbett-Nivellierung

Das Einstellen des Druckbettes ist sehr wichtig für einen erfolgreichen 3D-Druck. 3D-Drucker verfügen sowohl über eine manuelle als auch eine automatische Verstellung. Einige neuere Modelle kombinieren jedoch beide Modi und bieten eine „intelligente“ Nivellierung, d. h. es gibt ein Rad für die manuelle Einstellung und auch CR-Touch für die automatische Einstellung, so dass man beides nach Belieben kombinieren kann. Wenn du einen 3D-Drucker hast, der nicht über eine automatische Nivellierung verfügt, kann man ihn auch im Anschluss noch mit CR-Touch (automatische Nivellierung des Druckbettes mit einem Metalltaster) aufrüsten.

Extrudertyp

Es gibt zwei Arten von Extrudern: den direkt angetriebenen Extruder und den Bowden-Extruder. Der Unterschied macht sich besonders bemerkbar, wenn man mit flexiblen Filamenten drucken möchte. Bei einem Extruder mit Direktantrieb hat das Filament einen kürzeren Weg zur Düse und kann sich somit nicht so leicht verdrehen oder stecken bleiben. Das Bowden-System ist dagegen eher für größere Drucke geeignet. Hier hat das Filament einen längeren Weg zur beheizten Düse. Genau wie bei der Einstellung des Druckbettes kann der Extruder ersetzt oder aufgerüstet werden. Falls du dich also für den Ender 3 V2 entscheidest, der mit einem Bowden-Extruder ausgestattet ist, kannst du ihn später auch gegen einen Extruder mit Direktantrieb austauschen. Die Marke Micro Swiss ist ein weltweit führender Anbieter von Ersatzteilen. Wenn du daran interessiert bist, einen neuen Micro Swiss Extruder einzurichten, klicke hier.

Geschlossene 3D-Drucker vs. Offene 3D-Drucker

Viele 3D-Bastler, die sich zum ersten Mal nach einem 3D-Drucker für den Heimgebrauch umsehen, wählen oft einen offenen Drucker wie den Ender 3 S1 oder den Sermoon D1. Unternehmen hingegen wählen einen 3D-Drucker je nach anfallender Projekte und den benötigten 3D-Modellen aus. Architekturbüros, Konditoreien und kleine Unternehmen brauchen oft kleinere Produkte aus PLA oder PETG, die mit einem Drucker ohne Gehäuse gedruckt werden können. Größere Produktionsunternehmen, die u.a. auch Prototypen herstellen, entscheiden sich jedoch eher für einen geschlossenen Drucker, vor allem wegen der Verwendung von empfindlicheren Filamenten wie ABS-Filament und Nylon.

1.75 mm vs. 2.85 mm Durchmesser

Für die meisten 3D-Drucker kann man ein Filament mit einem Durchmesser von 1,75 mm verwenden. Und das ist auch gut so, da der Markt eine viel größere Auswahl an Filamenttypen und -farben mit einem Durchmesser von 1,75 mm bietet als mit 2,85 mm. Wenn du daher mit möglichst vielen verschiedenen Filamenten 3D drucken möchtest, ist ein Drucker mit einem Durchmesser von 1,75 mm ideal. Der Durchmesser von 2,85 mm wird dagegen nur von sehr wenigen Herstellern angeboten, da die Größe beim 3D-Druck eigentlich keinen Unterschied macht. Der einzige Vorteil ist, dass ein größerer Durchmesser die Gefahr verringert, dass das Filament verrutschen kann. Aber wenn du einen 3D-Drucker mit Direktantrieb-Extruder oder Doppelgetriebe hast, ist es fast unmöglich, dass ein Drucker mit einem Durchmesser von 1,75 mm einen Filamentstau haben wird.

WIE WÄHLT MAN DEN BESTEN DRUCKER AUS?

Wie wählt man also den besten 3D-Drucker? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, wenn du die folgenden drei Faktoren berücksichtigst:

1. Wähle die geeigneten Materialien für den 3D-Druck

Bei der Auswahl der richtigen Materialien für den 3D-Druck sollte man stets das Gesamtbild im Auge behalten. Achte bei den Materialien darauf, dass sie deinen persönlichen Druckanforderungen entsprechen und nicht nur mit deinem gewünschten 3D-Drucker kompatibel sind. Außerdem sollte man bei der Auswahl von Materialien nicht nur auf den Preis achten, da billige Materialien eventuell zu schlechteren Ergebnissen führen können. Qualitativ hochwertige Materialien drucken dagegen oft das beste Produkt. Berücksichtige auch alle anderen Aspekte deines Projekts, wie die Haltbarkeit und Festigkeit des Endprodukts.

Außerdem sind einige Materialien, die mit der Haut in Berührung kommen, gefährlich, so dass man sich gut über die Materialen informieren sollte, um die Eigenschaften zu kennen und wie es auf verschiedene Chemikalien reagiert. Daher sollte man ein Material nicht als Objekt ansehen, sondern sich überlegen, wie es im Endprodukt aussehen würde. Ein 3D-Drucker, der möglichst viel Flexibilität bei der Auwahl der Materialien und Farben bietet, ist hier eine gute Wahl. Auch wenn dies für deine derzeitigen Projekte keine große Rolle spielt, hat man in Zukunft generell mehr Designmöglichkeiten.

2. Wähle einen 3D-Drucker mit einer einfachen Wartungsfunktion

3D-Drucker brauchen, wie jedes andere elektronische Gerät auch, richtige Pflege und eine regelmäßige Wartung. Bewegliche Teile müssen gut geölt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sie feststecken bleiben, und auch das Druckerbett muss regelmäßig gereinigt werden, damit der Drucker ordnungsgemäß funktionieren kann. Außerdem muss man bedenken, dass jedes Teil des Druckers im Laufe der Zeit möglicherweise ersetzt werden muss.

Dies gilt für alle Druckertypen und alle Hersteller. Doch auch hier gibt es zwei Unterschiede: Erstens gibt es Drucker, die man selbst zusammenbauen kann, und zweitens gibt es Drucker, die bereits zusammengebaut sind und quasi nur noch angeschlossen werden müssen. Der Vorteil der ersteren Variante besteht darin, dass man durch den Zusammenbau ein besseres Verständnis für die Teile erlangt, wohingegen ein vormontierter Drucker einiges an Zeit spart.

Wenn du dich nicht mit vielen Wartungsarbeiten auseinandersetzen möchtest, empfehlen wir dir den Kauf eines SLA-/DLP-Druckers. Bei diesen Druckern wird nur die Z-Achse bewegt, sodass sie im Vergleich zu anderen 3D-Druckern nicht viel gewartet werden müssen. Außerdem können Einzelteile, die sich im Laufe der Zeit abnutzen, bei dieser Art von Drucker leicht ersetzt werden. Weniger bewegliche Teile bedeuten ein geringeres Ausfallrisiko.

3. Wähle einen 3D-Drucker mit Sicherheitsfunktionen

Eine Fortsetzungsfunktion ist sehr wichtig, da der Druck damit im Falle einer Störung oder einem Stromausfall automatisch fortgesetzt wird. Außerdem sollte man sicherstellen, dass der Hersteller einen guten Kundendienst anbietet, falls einmal Probleme auftreten. Viele Drucker können zwar in China bestellt werden, aber Vorsicht - Verkäufer aus China können bei einem Problem kaum weiterhelfen. Außerdem sind die Kosten für eine Rücksendung des Druckers nach China und zurück wirklich enorm. Zu guter Letzt sollte man dann noch darauf achten, dass die verwendeten Filamente zuverlässig sind und aus hochwertigen Materialien bestehen.

FAZIT

Obwohl der Markt eine große Auswahl an Möglichkeiten bietet, sollte man sich nicht darin verlieren. Ein teures Gerät mag zwar unendlich viele Möglichkeiten bieten, aber sollte letzten Endes auch zu deinen 3D-Anforderungen passen. Folge daher am besten nicht einfach nur blindlings einem Trend, sondern überlege dir im Voraus, welche Projekte du verwirklichen möchtest. Das Ziel sollte stets Qualität über Quantität sein. Entscheide dich daher auch nicht für einen Drucker mit vielen verschiedenen Funktionen, wenn Sie diese gar nicht nutzen wirst. Schreibe dir daher am besten einfach mal auf, was du gerne drucken möchtest und welche Funktionen oder Eigenschaften dafür von Vorteil wären.

Entdecke deine Möglichkeiten und wähle aus allen Optionen das aus, was am besten zu deinen Projekten passt. Mit einem genaueren Verständnis und Geduld wirst du sicher dein gewünschte Gerät für den 3D-Druck erhalten. Wir hoffen, dass dir dieser Artikel dabei helfen konnte, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Bereits jetzt kannst du einige Optionen eingrenzen. Und damit sind wir auch schon am Ende dieser Kurzanleitung zum 3D-Druck angelangt. Wenn du Fragen oder Bedenken zum Thema 3D-Drucker hast, helfen wir dir natürlich gerne weiter. Schreibe uns einfach eine E-Mail an info@azurefilm.com oder ruf uns an unter 00386 31 718 800.

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